Einheitliches Dokumentenmanagementsystem

Innenministerium unterstützt interkommunale Zusammenarbeit im Kreis St. Wendel

Das saarländische Innenministerium unterstützt die interkommunale Zusammenarbeit im Kreis St. Wendel finanziell. Konkret geht es dabei um die gemeinsame Einführung eines einheitlichen Dokumentenmanagementsystems (DMS) für die Kreisstadt St. Wendel und die sieben Gemeinden im Kreis.

Dafür übergab Innenminister Klaus Bouillon im Tholeyer Rathaus einen Bewilligungsbescheid. Bei der Zuweisung handelt es sich um eine erste Fördertranche in Höhe von 183.474 Euro. Eine zweite Fördertranche in gleicher Höhe ist für das Jahr 2022 vorgesehen. Die Gesamtzuweisung in Höhe von sodann 366.948 Euro dient als Anschubfinanzierung im ersten Projektjahr. Die interkommunale Kooperation wird mit 75 Prozent der Kosten des ersten Projektjahres gefördert.

Die acht kreisangehörigen Kommunen des Landkreises St. Wendel werden gemeinsam eine vom Landkreis selbst bereits genutzte DMS-Software anschaffen und in einem zertifizierten Rechenzentrum zusammen betreiben. Hierzu soll eine gemeinsame Serverinfrastruktur entstehen. Die fachliche Betreuung soll über eine eigene Servicestelle erfolgen, die personell in der Kreisstadt St. Wendel und der Gemeinde Marpingen angesiedelt ist.  

Innenminister Klaus Bouillon: „Wenn Gemeinden und Landkreis ein einheitliches Dokumentenmanagementsystem verwenden, können auf diese Weise Synergieeffekte erzielt und somit Kosten eingespart werden, weil keine Einzellösungen zum Einsatz kommen, die den Dokumentenaustausch erschweren. Darüber hinaus kann effizienter und effektiver gearbeitet werden. Damit haben wir letztendlich auch einen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger geschaffen.“

Der Tholeyer Bürgermeister Hermann Josef Schmidt sagte als Vorsitzender der Kreisgruppe der Bürgermeister: „Innerhalb des Landkreises St. Wendel arbeiten die Kommunen bereits seit Jahren erfolgreich zusammen. Die ,Interkommunale Zusammenarbeit` existiert hier nicht nur auf dem Papier, sie wird tatsächlich gelebt. Das spart Zeit, Geld und Ressourcen Die Förderung durch das Land sehen wir darum auch als eine Anerkennung, die wir sehr zu schätzen wissen.

Er dankte den Bürgermeistern von Marpingen und St. Wendel, Volker Weber und Peter Klär, für die federführende Bearbeitung der interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich des DMS und der IT im Landkreis St. Wendel für alle anderen Kreiskommunen.“